Aktueller Bericht

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17.02.2014

Damen: 24 : 11 - Erfolg im Derby gg. HSG Nabburg/Schwarzenfeld 2

Keine souveräne Leistung - dennoch klare Sache für die Naabtal-Damen

HSG Naabtal – HSG Nabburg/Schwarzenfeld 2 (10 : 7) 24 : 11

Das Landkreisderby HSG Naabtal gegen HSG Nabburg/Schwarzenfeld 2 sollte nicht nur vom Tabellenplatz her eine klare Sache sein, sondern auch, weil die Städtedreieck/Schwandorferinnen in Bestbesetzung auflaufen konnten und das Selbstbewusstsein durch den Auswärtssieg gegen den Tabellenführer SG Mintraching/Neutraubling sehr groß war.

Schon die ersten Minuten dieses Vergleichs waren aber für Trainer Christian Deml wie ein Deja-vu zur Anfangsphase in Neutraubling . Die Abwehr war gedanklich noch im Schlafmodus und ließ die Gegner zu einfachen Toren kommen; auch im Angriff erinnerten die Pass- und Fangfehler eher an eine unterklassige D-Jugend Mannschaft als an ein Team, das sich mittlerweile im oberen Tabellendrittel der Bezirksliga sieht.  Ab dem 6 : 6 in der 20. Spielminute konnte Naabtal die Fehlerquote leicht reduzieren, die Würfe aus dem Rückraum etwas genauer platzieren und dies in eine 3-Tore Führung bis zur Pause ummünzen.

Nach der eindringlichen Ansprache in der Kabine gingen die Gastgeberinnen in der Abwehr engagierter zu Werke, was sofort zu Gegenstößen oder 2. Welle führte. Auch im Angriffsspiel waren gute Ansätze und Auslösehandlungen erkennbar, doch zu leichtsinnige oder ungenaue Aktionen und Würfe vereitelten eine höhere Führung. Bis Mitte der 2. Spielhälfte war man zwar um sechs Tore in Front, doch führte das nicht dazu, dass man so sicher und überlegt im Angriff agierte, wie es in den letzten Partien der Fall war. Erst kurz vor Ende der der Spielzeit hatte man den Dreh raus und konnte sich mit nun überlegten Aktionen und den Blick für den besser Postierten noch einen deutlichen Sieg mit 24 : 11 herausspielen.

Das Derby war sicher kein hochklassiges Match – das ließ die hohe Fehlerquote auf beiden Seiten nicht zu – doch auch solche Spiele bringen das junge Naabtal Team in der Entwickung weiter.

Fazit: Nicht gut gespielt – trotzdem gewonnen. Besser als umgekehrt!